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# Allgemeine Geschäftsbedingungen
**High-End Webdesign – Nico Pascal Milone** Stand: 4. Oktober 2026 ## 1. Anbieter und Geltungsbereich Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die Erstellung von Websites und gesondert vereinbarte laufende Website-Betreuung mit: Nico Pascal Milone High-End Webdesign Kunosteinstraße 1 56566 Neuwied Deutschland Telefon: 0176 80312781 E-Mail: hew.webdesign@gmail.com Nachfolgend wird High-End Webdesign als „Anbieter“ bezeichnet. Kunden können Unternehmer und Verbraucher sein. Verbraucher ist eine natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu privaten Zwecken abschließt. Unternehmer ist, wer bei Vertragsschluss in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Diese AGB werden nur Bestandteil eines Vertrags, wenn sie wirksam einbezogen worden sind. ## 2. Angebot und Vertragsschluss Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt eine Einladung zur Anfrage dar. Ein Vertrag kommt durch die Annahme eines konkreten Angebots zustande. Leistungsumfang, Vergütung, Zeitplan und gegebenenfalls anfallende Fremdkosten ergeben sich aus dem angenommenen Angebot und ergänzenden Vereinbarungen. Gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformationen werden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt. Bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verbraucherverträgen erhält der Kunde die erforderliche Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail. ## 3. Leistungen bei der Website-Erstellung Der Anbieter erstellt die Website mit den vereinbarten Seiten, Funktionen und Inhalten. Die verwendete Plattform und besondere Anforderungen, beispielsweise an Schnittstellen oder Barrierefreiheit, werden im Angebot beschrieben. Zwingende gesetzliche Anforderungen bleiben unberührt. Suchmaschinenoptimierung und die Betreuung von Werbekampagnen sind nicht Bestandteil der Website-Erstellung, sofern sie nicht ausdrücklich gesondert vereinbart werden. Bestimmte Suchmaschinenpositionen, Besucherzahlen, Umsätze oder Kundenanfragen werden nicht zugesagt. Texterstellung, Fotos, kostenpflichtige Lizenzen und Erweiterungen sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Rechtliche Beratung ist nicht Bestandteil der Leistungen. Der Kunde stellt benötigte Rechtstexte bereit oder beauftragt deren geeignete Prüfung. Dies entbindet den Anbieter nicht von der ordnungsgemäßen technischen Umsetzung vereinbarter Funktionen und von eigenen gesetzlichen Pflichten. Die Anzahl der enthaltenen Korrekturrunden wird im Angebot festgelegt. Die Beseitigung von Mängeln zählt nicht als kostenpflichtige Korrekturrunde. ## 4. Mitwirkung des Kunden Der Kunde stellt vereinbarte Inhalte, Informationen, Materialien und erforderliche Zugänge rechtzeitig bereit. Er benennt einen Ansprechpartner und übermittelt Rückmeldungen möglichst gebündelt. Der Kunde darf nur Materialien bereitstellen, zu deren vereinbarter Nutzung er berechtigt ist. Dies betrifft insbesondere Texte, Bilder, Logos, Videos und sonstige geschützte Inhalte. Der Anbieter weist auf erkennbare rechtliche oder technische Probleme hin. Zugangsdaten sind über einen geeigneten sicheren Weg zu übermitteln. Verzögerungen aufgrund ausstehender Mitwirkung werden dem Kunden mitgeteilt. Soweit dadurch die Umsetzung tatsächlich verzögert wird, werden Termine angemessen angepasst. Zusätzlicher Aufwand wird nur nach vorheriger Vereinbarung berechnet. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt. ## 5. Änderungen und zusätzliche Leistungen Änderungen außerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs, beispielsweise zusätzliche Seiten, Funktionen oder größere gestalterische Anpassungen, bedürfen einer ergänzenden Vereinbarung. Der Anbieter informiert vor deren Umsetzung über die zusätzliche Vergütung und etwaige Auswirkungen auf den Zeitplan. Ohne entsprechende Beauftragung entsteht keine zusätzliche Vergütungspflicht. ## 6. Vergütung und Zahlungsbedingungen Maßgeblich ist die im Angebot vereinbarte Vergütung. Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich einer gegebenenfalls anfallenden Umsatzsteuer und verbindlich vereinbarter Zusatzkosten angegeben. Bei Unternehmern kann ein ausdrücklich als solcher bezeichneter Nettopreis zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer vereinbart werden. Umsatzsteuer wird nur erhoben, soweit sie gesetzlich geschuldet ist. Für die Website-Erstellung gelten folgende Zahlungsbedingungen: - 50 % der vereinbarten Projektvergütung nach Vertragsschluss und Rechnungserhalt vor Arbeitsbeginn. - Die verbleibenden 50 % nach Fertigstellung und Abnahme zur Übergabe der Website. Rechnungen sind innerhalb von sieben Kalendertagen nach Zugang zu bezahlen, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde. Die Vorauszahlung wird vollständig auf die Projektvergütung angerechnet. Bei Vertragsbeendigung erfolgt eine Abrechnung nach den vertraglichen und gesetzlichen Voraussetzungen. Die Vorauszahlung verfällt nicht pauschal. Für laufende Wartungsleistungen gelten Vergütung, Abrechnungsbeginn und Fälligkeit aus dem gesonderten Angebot. Ein automatischer Zahlungseinzug setzt eine entsprechende Ermächtigung voraus. ## 7. Fertigstellung, Abnahme und Übergabe Der Anbieter stellt die fertiggestellte Website zur Prüfung bereit. Der Kunde prüft die Übereinstimmung mit den vereinbarten Anforderungen und erklärt bei vertragsgemäßer Fertigstellung die Abnahme. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abnahme nicht verweigert werden. Vorhandene Mängel werden im Rahmen der gesetzlichen Rechte behoben. Eine Abnahmefiktion tritt nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein. Gegenüber Verbrauchern ist insbesondere der gesetzlich erforderliche Hinweis in Textform zu beachten. Nach vollständiger Zahlung der fälligen Projektvergütung erfolgt die vereinbarte abschließende Übergabe der Projektergebnisse. Gesetzliche Leistungsverweigerungsrechte des Kunden bleiben unberührt. Bereits dem Kunden gehörende Domains, Inhalte und Accounts werden nicht als Sicherheit einbehalten. ## 8. Nutzungsrechte und Fremdlizenzen An individuell für den Kunden geschaffenen und urheberrechtlich geschützten Projektergebnissen erhält der Kunde nach vollständiger Bezahlung die zur vereinbarten Verwendung der Website erforderlichen, zeitlich und räumlich unbeschränkten einfachen Nutzungsrechte. Eine abweichende Rechteübertragung sowie die Übergabe editierbarer Arbeitsdateien oder von Quellcode werden ausdrücklich vereinbart, soweit nicht bereits die vereinbarte Leistung deren Übergabe erfordert. Rechte an vom Kunden bereitgestellten Materialien bleiben beim Kunden beziehungsweise beim jeweiligen Rechteinhaber. Für Plattformen, Schriften, Bilder, Erweiterungen und andere Drittprodukte gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen. Der Anbieter informiert vor Beauftragung über erforderliche kostenpflichtige Lizenzen und wesentliche Nutzungsbeschränkungen. Die Veröffentlichung des Kundenprojekts als Referenz erfolgt nur nach gesonderter Zustimmung. ## 9. Hosting, Domains und Accounts Hosting, Domains und kostenpflichtige Plattformen sind nur im ausdrücklich vereinbarten Umfang Bestandteil der Leistungen. Im Angebot wird festgelegt, wer Vertragspartner des jeweiligen Drittanbieters ist, wem der Account gehört und wer die jeweiligen Kosten trägt. Soweit der Anbieter einen Account im Namen des Kunden einrichtet, erfolgt dies mit dessen Bevollmächtigung. Vertrags- und Inhaberdaten werden auf den Kunden angelegt. Laufende Drittanbieterentgelte sind in diesem Fall vom Kunden zu tragen, soweit nichts anderes vereinbart wurde. Der Kunde erhält die vereinbarten Zugangsmöglichkeiten. Eine Verwaltung durch den Anbieter ändert die Accountinhaberschaft nicht. Vereinbarte Verwaltungstätigkeiten werden sorgfältig ausgeführt. Für eigene Pflichtverletzungen haftet der Anbieter nach Abschnitt 13. Für Störungen bei Drittanbietern gelten die gesetzlichen Verantwortlichkeitsregeln. ## 10. Laufende Wartung und Betreuung Ein Wartungsvertrag wird gesondert abgeschlossen. Das Wartungsangebot beschreibt die enthaltenen Tätigkeiten, ein gegebenenfalls vereinbartes Zeitkontingent, Reaktionszeiten, Backups und sonstige zugesagte Leistungen sowie die monatliche Vergütung und den Leistungsbeginn. Kleinere Inhaltsänderungen, technische Pflege und Unterstützung sind innerhalb des vereinbarten Umfangs enthalten. Ein vollständiges Redesign, zusätzliche Seiten, neue Funktionen oder größere Erweiterungen sind gesondert zu vereinbaren, sofern sie nicht ausdrücklich zum gebuchten Paket gehören. Ob ein ungenutztes Zeitkontingent auf Folgemonate übertragen wird, wird im Wartungsangebot festgelegt. Zusätzlicher Aufwand wird vorab angeboten und nur nach Beauftragung berechnet. Ohne ausdrückliche Vereinbarung besteht keine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft oder garantierte sofortige Bearbeitung. Gesetzliche Rechte wegen einer mangelhaften ursprünglichen Website-Erstellung bleiben unabhängig vom Wartungsvertrag bestehen. Die Erfüllung dieser Rechte wird nicht auf ein kostenpflichtiges Wartungskontingent angerechnet. ## 11. Laufzeit und Kündigung des Wartungsvertrags Der Wartungsvertrag hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten ab dem im Angebot vereinbarten Beginn der Wartung. Er kann von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Ende dieser Mindestlaufzeit gekündigt werden. Wird nicht rechtzeitig gekündigt, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter. Danach kann er jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Eine automatische Verlängerung um ein weiteres festes Vertragsjahr findet nicht statt. Die Kündigung kann in Textform, beispielsweise per E-Mail an hew.webdesign@gmail.com, erfolgen. Eine gesetzlich erforderliche elektronische Kündigungsmöglichkeit bleibt unberührt. Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Kündigung und sonstige zwingende Beendigungsrechte bleiben bestehen. Bei Vertragsende werden vereinbarte Kundenunterlagen und Zugänge herausgegeben beziehungsweise vorhandene Verwaltungsberechtigungen geordnet übergeben. Drittanbieterverträge, beispielsweise Hosting- oder Domainverträge, enden durch die Kündigung des Wartungsvertrags nicht automatisch. Der Kunde wird auf erforderliche eigene Kündigungen hingewiesen. ## 12. Mängel und Beendigung eines Website-Projekts Für Mängel gelten die gesetzlichen Rechte. Der Kunde soll festgestellte Probleme möglichst nachvollziehbar mitteilen. Seine Rechte hängen nicht von einer ausschließlich bestimmten Meldungsform ab. Für die Beendigung eines Website-Erstellungsvertrags gelten insbesondere die gesetzlichen Regelungen über Werkverträge, soweit diese auf den Vertrag anwendbar sind. Ein gesetzliches freies Kündigungsrecht wird nicht ausgeschlossen. Vergütung und Erstattungen werden nach der jeweiligen gesetzlichen Grundlage abgerechnet, unter Berücksichtigung insbesondere ersparter Aufwendungen. Zwingende Verbraucherrechte, insbesondere anwendbare Vorschriften über digitale Produkte, bleiben unberührt. ## 13. Haftung Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, arglistigem Verschweigen eines Mangels, im Umfang einer übernommenen Garantie sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter für den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Diese Regelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Gesetzliche Mängelrechte werden hierdurch nicht ausgeschlossen. ## 14. Vertraulichkeit und Datenschutz Beide Parteien behandeln nicht öffentlich bekannte vertrauliche Informationen der anderen Partei vertraulich. Zulässige Weitergaben zur Vertragserfüllung oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen bleiben möglich. Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Anbieter enthält dessen Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn dieser Verarbeitung den erforderlichen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag. Diese AGB ersetzen einen solchen Vertrag nicht. ## 15. Widerrufsrecht für Verbraucher Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu. Darüber wird gesondert in der Widerrufsbelehrung informiert. Ein Verzicht auf das Widerrufsrecht wird durch diese AGB nicht erklärt. Ein Beginn vor Ablauf der Widerrufsfrist bedarf der erforderlichen gesonderten Erklärungen. ## 16. Schlussbestimmungen Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt, soweit sie gesetzlich anwendbar sind. Die gesetzlich zuständigen Gerichte bleiben zuständig. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die übrigen Bestimmungen bleiben nach Maßgabe des Gesetzes bestehen.